
Anspruch: leicht
Durch leichtgängige Scharniere bewegt sich die Wippe bei leichten und schweren Hunden gleichermaßen. Auch hier ist wieder die richtige Geschwindigkeit wichtig. Je ruhiger, desto effektiver!
Ruhiges Führen des Hundes über der Wippe bis kurz vor dem Mittelpunkt.
Dann vorsichtig auf das Schwenken Achten
Danach wieder ruhig den Rest der Wippe bewältigen
Ständiger Blickkontakt und ruhige Kommunikation hilft dem Hund dabei
Training von:
Gezielte Muskelaktivierung der Schulter und Hinterhandmuskulatur
Förderung der Rumpfstabilität durch die Zusammenarbeit der Bauch und Rückenmuskulatur
Förderung von Mut und Körpersicherheit




Anspruch : schwer
Der Wassersteg entspricht z.b. einem Steg zum Tretboot fahren, nur noch etwas wackeliger. An einer Seite steht er etwas tiefer im Wasser als auf der anderen.
Der erste Schritt bedeutet direktes Ausbalancieren des Körpers, daher ist das die größte Hürde für den Hund. Die Wassertiefe ist ca. 20 – 30 cm um dem Hund beim Abrutschen die größtmögliche Sicherheit zu geben.
Bei Hunden mit Angst vor Wasser eine sehr anspruchsvolle Übung
Es ist hierbei sehr wichtig, dem Hund genug Ruhe und Sicherheit zu geben
Ruhige Kommunikation und Körpersprache hilft hier sehr gut
Ggf. mit zwei Personen arbeiten und ggf. mit zwei Leinen am Geschirr arbeiten (rechts und links)
Wenn der Steg nass geworden ist, könnte er dazu noch rutschig werden!
Training von:
Gleichgewicht, da der Körper des Hundes gezwungen wird, ständig kleine Ausgleichsbewegungen zu machen.
Dies führt zur Verbesserung der Tiefensensibilität und fördert die Koordination.
Zudem wird die Rumpfstabilität verbessert und die stabilisierenden Muskeln gestärkt.
Anspruch: leicht
Hier können Hunde, die Angst vor Wasser haben, daran gewöhnt werden.
Leichtes Spritzen durch die Löcher in dem Deckel ermöglichen dem Hund den Kontakt mit dem Wasser.
Schnell wird er feststellen, dass es zwar spritzt, es aber nicht schlimm ist.
Hilfestellung des Hundes durch positive Bestärkung (kein Zwingen)
Ggf. kann mit Leckerchen gelockt werden
Vorheriges Demonstrieren des Spritzens ist dabei auch förderlich
Der Kunststoff könnte auch etwas rutschig sein, bitte darauf achten
Training von:
Sensorische Stimulation der Pfoten.
Förderung der Reizkontrolle.
Trainiert Reflexe, Koordination und Anpassungsfähigkeit.




Anspruch : leicht bis mittel
Ein geschlossener Tunnel, der durch die Kunststoffoberfläche rutschig ist und durch die Aufhängung an Ketten wackelig ist.
Der Ein – und Ausgang ist mit einer Gummiplatte gesichert.
Über zwei große Reifen kommt er zum Eingang der Rutsche.
Durch das Wackeln könnte der Hund in der Rutsche in Panik geraten und dadurch sehr schnell am Ende herauswollen
Langsames ranführen des Hundes zum Eingang der Rutsche
Dann Ruhe signalisieren (kein Zwingen bzw. Druck, wenn er Angst hat)
Wenn er sich überwindet hinein zu gehen, am anderen Ende in Empfang nehmen
Dann über die zwei großen Reifen den Abstieg gewähren
Schön ist, wenn der Hund für Euch das Hindernis überwindet und nicht für rein geworfene Leckerchen!
Training von:
Koordination und Bewegungsplanung (der Hund muss das Tempo anpassen, die Schritte bewusst setzen und das Gleichgewicht halten).
Förderung der Tiefensensibilität und Stabilität
Anspruch: mittel bis schwer
Runde Kunststoffrohre bilden eine Wackelbrücke.
Die Herausforderung für den Hund ist die glatte Oberfläche.
Hier muss er lernen, mit den Fußballen zu arbeiten und nicht mit den Krallen.
Da er sich nicht so gut halten kann, könnte er leicht mit Angst reagieren.
Sicherheit signalisieren & ruhige Zusprache hilft hier besonders
Geschwindigkeit rausnehmen und „Step by Step“ erarbeiten
Bei feuchtem Wetter ggf. meiden oder noch ruhiger arbeiten
Training von:
Dadurch, dass der Hund sich nicht festkrallen kann, muss er das Gewicht aktiv über die Ballen aufnehmen.
Förderung der kleinen Muskeln in der Pfote. Dadurch Verbesserung der Pfotenstabilität und Kontrolle.
Verbesserung von Gleichgewicht und Propriozeption.




Anspruch : mittel bis schwer
Bei diesem Hindernis lernt der Hund Selbstvertrauen und Krafteinteilung. Bindungsarbeit und positives bestärken ist hier gefragt !
Hier ist es Wichtig, ihm den nötigen Anlauf zu ermöglichen und ggf. wenn nötig bei den letzten Meter zu helfen
Körpersprachlich stärke signalisieren, positiv zureden und ggf. beim Anlauf selber mit laufen Evtl. mit zweiter Person an der Spitze am Geschirr das Hundes helfen„Langsamer und ruhiger Abgang“Möglichst Streßfrei den Hund mit ruhiger Stimme zum Abgang bewegen
Training und Stärkung der Muskulatur an den Vor – und Hintergliedmaßen,sowie des Rückens.Verbesserung der sensorischen Wahrnehmung.
Anspruch : schwer
Hier kann man am besten den Hund selber machen lassen, da er sich besser alleine ausbalancieren kann. Ggf. mit Geschirr & Kurzführerleine unterstützen.
Ruhig mit ihm reden und nicht in Hecktik verfallen!
Nur im Notfall unterstützen mit Geschirr & Kurzführer.
Wenn er sich dort überwindet, das Hindernis zu machen, den Hund durchlaufen lassen.
Das Training auf dem Balancebalken fördert die Muskeln, die für die Koordination und Balance zuständig sind. Zudem werden die tieferliegenden Muskeln beansprucht, die für die Stabilisierung der Gelenke zuständig sind. Erlernen von Körperkontrolle und Verbesserung der Beweglichkeit.




Anspruch : mittel
Ähnlich wie beim Ketten – Wackelbrett kann hier die Balance und das Gleichgewicht trainiert werden. Bindung und Vertrauen ist hier natürlich auch sehr wichtig und steht natürlich im Vordergrund.
Den Hund ran führen und erst mal zeigen, was dort passiert.
Dann signalisieren, das er dort rauf soll und das Brett erst Mal fest halten.
Wenn er darauf halbwegs seine Ruhe findet, langsam los lassen.
Wenn er ruhig bleibt, tut es das Brett auch !
Isometrisches Training zur Stärkung der Rumpfstabilität und der Tiefenmuskulatur durch die instabile Oberfläche wird die Rumpfstabilität verbessert. Da der Hund das Gleichgewicht halten muss, führt dies zu einer ständigen Anpassung der Muskulatur.
Anspruch : leicht
Beim Führen des Hundes über die Drehplatten ist es wichtig, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Beim zentriertem überqueren passiert weniger, aber an der Kante drehen die Scheiben extrem. Daher ist hier auch das Vertrauen sehr wichtig !
Sicherheit und Ruhe signalisieren durch Stimme & Körpersprache Langsames Führen des Hundes mit ggf. einer Pause in der Mitte
Training von Tiefensensibilität und Propriozeption ( die Fähigkeit die eigene Körperposition, Bewegung und Kraft wahrzunehmen ). Muskeln und Sehnen senden Signale an das Gehirn, die es dem Hund ermöglichen, die Körperhaltung und Bewegung zu koordinieren.




Anspruch : mittel bis schwer
Zunächst Mal muß man wissen, das dem Hund egal ist, wo er durch springen soll.Man muß ihm nur zeigen, was dahinter ist und wie er es meistern kann! Die Hilfe wäre eine Rampe zum dran stellen und ihm auch die andere Seite gut zeigen.
Vorher mit dem Hund die Reifen – Hindernisse trainieren und durch springen lassen. Dann dem Hund signalisieren, wo die untere Kante der Türe ist zum ggf.landen. Erst wenn er verstanden hat, um was es geht, kann sich auf dem Sitz eine Person hinsetzen, wo der Hund dann landen kann!
Isometrisches Training zur Stärkung der Rumpfstabilität und der Tiefenmuskulatur durch die instabile Oberfläche wird die Rumpfstabilität verbessert. Da der Hund das Gleichgewicht halten muss, führt dies zu einer ständigen Anpassung der Muskulatur.
Anspruch : mittel
Beim Laufen über den Gitterrosten empfindet der Hund ein Unbehagen, da es sich unter den Zehen und Ballen komisch anfühlt. Der Kästchenabstand ist ca. 3 x 3 cm und für kleinere Hunde schwieriger als für große.
Dem Hund die Richtung zeigen und mit ruhiger Stimme ihm Sicherheit signalisieren.
Wichtig ist, dass der Hund „langsam“ läuft, damit sich die Zehnägel nicht in den Kästchen einklemmen.
Darauf achten, das der Hund nicht mogelt und über das Holz läuft.
Training von:
Koordination und Konzentration
Schulung der sensorischen Wahrnehmung durch das Bewältigen unterschiedlicher Untergründe.




Anspruch : mittel bis schwer
Ähnlich wie bei der Drehscheibe ist auch hier wieder die Bindung und Körpersprache gefragt. Nur wenn ich konzentriert bin und sauber arbeite, folgt der Hund auf diesem Hindernis meiner Hand, ohne gestresst zu sein oder gar Panik zu bekommen.
Durch die eingebaute Feder reagiert die Platte sehr schnell und setzt das Gewicht des Hundes sofort in die Schräge um. Das bedeutet, man sollte langsamer arbeiten und den Hund mit der Hand ruhiger führen. Schauen, dass ihr eine Bindung zueinander habt, dann funktioniert es einfacher.
⇾ Schulung von Gleichgewicht und Koordination
⇾ Verbesserung der Körperhaltung und der Gliedmaßenkontrolle, auch bei neurologischen Krankheitsbildern.
Anspruch : einfach bis mittel
Beim Führen des Hundes über diese Drehscheibe benutze ich meine Bindung und Körpersprache. Es sollte dem Hund mit Geduld und Ruhe und vor allem ohne Stress die Möglichkeiten gezeigt werden.
Mit meiner Hand kann ich dem Hund die Richtung auf dem Brett signalisieren und so über die Scheibe führen. Es wird langsam geführt, da die Scheibe immer sehr zeitnah reagiert und sich bewegt. Dabei sollte der Hund durch die Bindung immer „bei dir“ sein.
⇾ Training von Koordination und Gleichgewicht
⇾ Kräftigung der gesamten Muskulatur, insbesondere der Tiefenmuskulatur




Anspruch : schwer
Beim Führen des Hundes über diesem Hindernis in ca. 1 m Höhe gibt es unterschiedliche Möglichkeiten und Schwierigkeitsgrade.
Die Bücher sind variabel einsetzbar und wackeln leicht.
Man kann z.B. auch Gitter einsetzen und das Hindernis immer wieder verändern.
Der Hund kann zwischen den „Büchern“ oder auf den „Büchern“ balancieren.
Wichtig hier ist das Geschirr am Hund, um ihm die nötige Sicherheit zu geben!
⇾ Durch Körpersprache und Zuspruch Sicherheit signalisieren
⇾ Genügend Pausen einbauen (auch auf dem Hindernis)
⇾ Mit ruhiger Stimme positiv zureden
⇾ Mit keinen oder wenigen „Büchern“ beginnen und dann erst steigern
⇾ Nach positivem Ende aufhören
⇾ Ggf. durch Festhalten am Geschirr zusätzliche Sicherheit geben
⇾ Steigerung der körperlichen Fitness
⇾ Schulung der Körperwahrnehmung und Koordination durch präzise Fußarbeit
⇾ Verbesserung der Konzentration
⇾ Förderung von gezieltem Muskelaufbau
Anspruch : schwer
Das Führen des Hundes über die Eimer in 2 Meter Höhe mit glattem Untergrund ist eine große Herausforderung und kostet den Hund viel Überwindung. Die Auftrittsfläche ist etwa 20 cm im Durchmesser und etwas schräg angeordnet mit ca. 40 cm Abstand. Dabei muss er sich gut konzentrieren und sollte trittsicher sein. Daher bitte erst mit anderen Hindernissen im unteren Bereich üben.
Dem Hund zeigen, dass die Eimer fest sind und sich nicht bewegen. Dann mit Handzeichen und ggf. Mithilfe am Geschirr auf die Eimer führen / helfen. Dann ihn „step bei step“ von Eimer zu Eimer führen durch Körpersprache und Mithilfe am Geschirr. Bei nassem Wetter bitte nicht trainieren!!!
Training von:
Körperbalance, Gleichgewicht und Koordination.




Anspruch : leicht bis mittel
Der große Reifen bietet die Möglichkeit oben drüber oder unten im Slalom durchzulaufen. Es ist auch beides in Kombination möglich. Beim Laufen oben auf den Reifen ist auf den Abstand von einem zum nächsten zu Achten. Für kleinere Hunde ist der Abstand dementsprechend größer und bedeutet mehr Überwindung.
Mit der Hand dem Hund die Richtung zeigen und mit der Körpersprache Sicherheit signalisieren.
Gerne können Pausen eingearbeitet werden, damit der Hund auch gedanklich wahrnimmt, was er gerade tut.
⇾ Training von Koordination und Geschicklichkeit
⇾ Verbesserung der Beweglichkeit
⇾ Steigerung der körperlichen Fitness durch Verbesserung von Kondition und Ausdauer